Geschichte

Mitte der 80iger Jahre begann Albert Urban Hug mit ersten Führungs- und Pflegeseminarien mit dem Ziel, Methoden und Techniken der Bildungsarbeit für den Praxis-Alltag zu optimieren. Die Idee dabei war das Erreichen einer selbstlernenden Organisation.

Im Rahmen seiner Diplomarbeit zum Fachlehrer für Psychiatrie mit dem Titel «Die Ausbildung in der Praxis» sammelte er erste Erfahrungen bezüglich Organisations-Entwicklungsprozessen (kurz OE). Er zeigte darin auf, wie wichtig ein passendes Lern(um)feld für eine wirklich professionelle Ausbildung ist.

Die Tätigkeit als Pflegedienstleiter und Verantwortlicher für Bildung und Qualität im Alters- und Pflegeheim «Herdschwand » in Emmenbrücke bestätigte seine Erkenntnisse fortlaufend. Das Heim konnte dank der theorie-praxis-orientierten Prozesse zu einer Vorzeigeinstitution aufgebaut werden.

Diese Entwicklung von Betriebskonzepten wurde im damaligen VCI-Handbuch für die Betriebsorganisation von Heimen publiziert, was schliesslich die Zertifizierung als ersten Pilotbetrieb und ersten Betrieb im deutschsprachigen Raum mit einem auf der EFQM Branchenlösung basierenden QAP nach sich zog. Ermöglicht wurde das Ganze nicht zuletzt durch das Alters- und Pflegeheim «Herdschwand» als grosszügiger und weitsichtiger Arbeitgeber.

1991 gründete A. U. Hug eine Einzelfirma mit dem Zweck, Bildung für die Praxis zu optimieren.

1997 erlaubte die vielfältige Erfahrung schliesslich die Gründung der Kollektivgesellschaft IHR.


Weiterentwicklung

In der ersten Phase der Selbstständigkeit lag der Schwerpunkt in einer freien Mitarbeiterschaft beim damaligen Heimverband Schweiz. In dieser Zeit war A. U. Hug an der Gründung und schweizweiten Etablierung des BESA Leistungskataloges beteiligt.

Dabei zeigte es sich, dass der Pflegeprozess und dessen Handhabung im deutschsprachigen Raum noch einer wesentlichen Optimierung bedurften. So wurde die erste modulare Pflegedokumentation – IQP 2000 – entwickelt mit dem Ziel, ein in sich geschlossenes – TQM gestütztes – System in Theorie und Praxis zur Verfügung zu stellen. Bald darauf folgten die Übernahme und der Vertrieb des Personal- Einsatz- und Optimierungs-Programmes PEOP, das aufgrund seiner Flexibilität eine Optimierung des Personalbedarfs erlaubte.

IHR beteiligte sich zudem am Aufbau und der Entwicklung von easyDOK, einer elektronischen Pflegedokumentation, indem sie deren Ansatz in der Version IQP easyDOK 3000 optimierte.

Weitere wertvolle Erfahrungen in der Systementwicklung und -implementierung sammelte A. U. Hug bei der BESA BSR von der Firma CURAVIVA – über die Landesgrenzen hinaus. Im Rahmen des gesamten Pflegeprozesses erarbeitete sich IHR vor allem Knowhow bezüglich Analysen, Begleitung und Coaching im Bereich «Alzheimer und Demenzerkrankungen», und unterstützte damit CURAVIVA bei der Entwicklung des LK 2010.

Aufgrund der immer prekärer werdenden Personalsituation in der stationären Langzeit- und Betagenpflege entschloss sich IHR weiter, Institutionen durch Vermittlung von «Pflegekader auf Zeit» in problematischen Phasen professionelle Unterstützung anzubieten.